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"Haderlump"

Eine Kleinstadt in Niederbayern. Ihre Beschaulichkeit wird jedoch erschüttert. Eine Einbruchserie sorgt für plötzliche Verunsicherung. Misstrauen sprosst. Als dann eine ältere Dame in ihrer Wohnung angeschossen wird, gerät ganz Pfarrkirchen in Aufruhr. Organisierte Kriminalität, so etwas hört man aus Großstädten. Aber hier?

Nach seinem erfolgreichen Debüt „Saisonabsch(l)uss“ hat Autor Andreas Reichelt mit „Haderlump« die Fortsetzung vorgelegt. Aufgescheucht durch die jüngsten Entwicklungen, greift die herrlich überzeichnete Hauptfigur entschlossen zu Sicherheitsvorkehrungen. Ein Wachhund muss her, eine Alarmanlage wird installiert. Doch schnell wird klar - die Maßnahmen greifen nicht nur nicht, sondern verkehren sich geradezu ins Gegenteil. Boxerhündin Inara als Ausbund an Tollpatschigkeit erweckt eher Mitleid denn Furcht. Und die sündhaft teure ›Securitylösung vom Allerfeinsten‹ ist so hypersensibel, dass sie bei den kleinsten Regungen der Familienmitglieder losgeht, und dem ›Helden‹ den letzten Schlaf raubt. Wie unter Starkstrom gesetzt, hetzt er von einer Szene zur nächsten, dabei keinen Fettnapf auslassend.
Auch der Leser kann sich keinesfalls sicher fühlen vor den so zahlreichen wie schonungslosen Angriffen auf das Zwerchfell, die hinter jedem Absatz lauern. Da bekanntermaßen Lachen gesundheitsförderlich ist, sei zur Erfüllung des täglichen Quantums die Lektüre des „Haderlumps« dringend empfohlen. Es stehen zwei Darreichungsformen zur Verfügung: als Taschenbuch und eBook. Auf Risiken und Nebenwirkungen sei ausdrücklich verwiesen. Beim Lesen in der Öffentlichkeit kann es zu Irritationen des Umfelds aufgrund von Lachattacken und Dauergrinsen kommen.

 

Matthias Schneider-Dominco

 

(Werbekennzeichnung nach dem §§ 2 Nr. 5 TMG (Telemediengesetz) ff)

 

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